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Projekt "Toiletten für alle"
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Beim 179. Cannstatter Volksfest meldet in.Stuttgart 2,5 statt 4,2 Millionen Besucher, während Schausteller zugleich von einem guten Verlauf berichten. Die Diskrepanz lenkt den Blick darauf, dass Erfolg künftig nicht nur an Gesamtzahlen, sondern an Zufriedenheit, Auslastung und vor allem an belastbaren Zähl- und Auswertungsmethoden gemessen werden sollte.

Nina Dederichs, Leiterin der Geschäftsstelle Immaterielles Kulturerbe der Deutschen UNESCO-Kommission, betont, dass 2026 die „Schaustellerkultur“ in das Bundesweite Verzeichnis aufgenommen wurde – nicht als Welterbe, sondern als Anerkennung für weitergegebenes Wissen und Können der Schaustellerfamilien. Das Verfahren wird von einem unabhängigen Expertengremium bewertet, während Bund und Länder über die Aufnahme entscheiden.

Die Schueberfouer in Luxemburg hat sich für Schausteller erneut als führendes Volksfest Europas erwiesen: 20 Tage lang feiern Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft friedlich und ausgelassen. Für die Branche ist dabei besonders relevant, dass die Organisation als „vorbildlich“ beschrieben wird und sich die internationale Nachfrage auch wirtschaftlich positiv bemerkbar macht.
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